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Psychotherapie

Die psychologisch – therapeutische Betreuung stellt einen Teilaspekt der Cellsymbiosistherapie® nach Dr. med. Heinrich Kremer dar. Ob wir diese Aspekte nun Psychotherapie, Betreuung eines Menschen in einer Lebenssinnkrise oder Transformationsprozess nennen, spielt dabei wohl keine Rolle. So lange dem Menschen auf diesem Wege geholfen wird, in belastenden seelischen Aspekten einen tieferen Sinn zu erkennen und daran wachsen zu dürfen.

Wenn die Seele weint

Natürlich müssen wir bei einer ganzheitlichen Betrachtung von Gesundheit und Krankheit auch über uns selbst nachdenken, über uns als Wesen. Dabei ist unser Körper nicht von unserem Geist und unserer Seele (uns selbst) zu trennen.

Wie geht es Ihnen körperlich, wenn Sie ein Problem haben, das sich nicht zu Ihrer Zufriedenheit lösen lässt? Ein richtiges Problem. Eines, das Ihnen nicht mehr aus dem Kopf geht und so richtig an Ihnen zehrt?

Es wird Ihnen körperlich nicht sonderlich gut gehen, nein, es wird Ihnen möglicherweise hundsmiserabel gehen. Sie haben in diesem Moment Stress, also eine übermäßige, Sie überfordernde Dauerbelastung.

Sie denken daran, wenn Sie in Ihr Bett gehen, um zu schlafen, Sie werden davon nachts wach und der erste Gedanke am Morgen dreht sich wieder um dieses Problem. Es lässt sich nicht lösen. Jedenfalls scheint es unlösbar zu sein. Stress macht tatsächlich „sauer“ (Übersäuerung), und somit können Sie durch dauerhaft ungelöste Probleme tatsächlich krank werden und es bleiben, so lange keine Lösung gefunden wird.

Sie alle kennen diese Aussagen: „Ich könnte aus der Haut fahren“, „das schlägt mir auf den Magen“, „mir läuft die Galle über“, „sein Kreuz tragen“, „das macht mich fertig“, „die Situation geht mir an die Nieren“, „ich habe die Nase voll“, „das nimmt mir die Luft zum Atmen“, „die Situation bricht mir das Herz“.

Die Fragen, die sich dabei stellen, sind diejenigen, die unser Bewusstsein öffnen und unsere Blicke schärfen, diese Problematiken zu erkennen und an einer Lösung zu arbeiten, die für uns und unsere Mitmenschen, die an diesem Problem beteiligt sind, zufriedenstellend ist.

Es geht dabei nicht nur um die Fragen

  1. Wer lässt mich aus der Haut fahren?
  2. Wer oder was schlägt mir auf den Magen, wer lässt mir immer wieder die Galle überlaufen?
  3. Wer liegt mir im Kreuz und wen trage ich ständig mit?
  4. Wer macht mich fertig?
  5. Wer schlägt mir auf die Nieren?
  6. Wegen wem habe ich die Nase voll?
  7. Wer nimmt mir die Luft zum Atmen, was hat mir das Herz gebrochen?

Es geht dabei auch um die Eigenbetrachtung:

  1. Wen, und wie bringe ich meinen Mitmenschen dazu, aus der Haut zu fahren?
  2. Wem gegenüber verhalte ich mich so, dass es ihm oder ihr auf den Magen schlägt und die Galle überläuft?
  3. Für wen bin ich eine Last, und wie mache ich das?
  4. Wen mache ich fertig? Wie mache ich das?
  5. Wem schlage ich auf die Nieren und wie stelle ich das immer wieder an?
  6. Wem nehme ich die Luft zu Atmen und wie?
  7. Breche ich jemandem das Herz? Wie gehe ich da vor?
  8. Was trage ich dazu bei, dass die Situation, in der ich stecke, so ist wie sie ist?
  9. Was unterlasse ich, um aus dieser Situation wieder herauszukommen?
  10. as trage ich dazu bei, um diese Probleme zu lösen?

Dabei ist es schon sehr auffallend, dass gerade die Menschen, die seelische Hilfe suchen, weil sie mit einem ihrer Mitmenschen nicht zurechtkommen, diejenigen sind, die die psychologische Beratung gar nicht notwendig hätten, sondern diejenigen, die die Beratung ablehnen. Es sind diejenigen, die „sowieso alles wissen“ (ohne dabei irgendeine Ausbildung oder Ahnung über die Materie zu haben), die eine Therapie am nötigsten hätten, sich aber von vornherein verschließen.

Es gibt ein sehr kluges asiatisches Sprichwort: „Es gibt nur schlaue Menschen. Die einen sind vorher schlau. Die anderen sind nachher schlau.“

Häufig belastet sind die Menschen, die nicht „nein“ sagen können! Die alles für andere tun, nicht über ihre eigenen Bedürfnisse nachdenken und diesen nicht nachgehen. Diejenigen, die nie „nein“ sagen können, verbrauchen mehr Energie und Lebenskraft, als sie durch irgendwelche Therapien wieder aufnehmen können.

Wege der Psychotherapie

Es gibt sehr viele Wege in der Psychotherapie. Eigentlich ist eine gute Psychotherapie eine Krisen- oder Problemlösungshilfe, die neue Wege aufzeigt, den Erfahrungsschatz und das eigene Wissen erweitert.

Welche Therapieform für den Einzelnen die richtige ist, kann der Betroffene nur selbst bestimmen. Dabei sollte er auf sein Gefühl achten.